FACHAPOTHEKE FÜR HIV & HEPATITIS

HIV-Therapie & Medikamente

Ihre Rundum-Versorgung bei der HIV-Therapie
Kompetent. Diskret. Menschlich.

 

Eine HIV-Diagnose ist für die meisten Menschen erst einmal ein großer Schock. Zu den vielen Sorgen, Fragen und einer großen Portion Unsicherheit kommt oftmals die Angst vor sozialer Stigmatisierung. Denn auch heute noch sind HIV und AIDS mit vielen Vorurteilen und Unwahrheiten behaftet. Doch eines sollte in all dem Gefühlschaos nicht vergessen werden: HIV ist zwar bis heute nicht heilbar, aber dank moderner Therapieansätze inzwischen sehr gut behandelbar. Mit Unterstützung hochwirksamer Medikamente können Menschen mit HIV ein nahezu normales Leben führen und auch ihre Sexualpartner:innen vor Ansteckung schützen.

Als spezialisierte Fachapotheke für HIV & Hepatitis haben wir seit 1995 Erfahrung in der Versorgung und Betreuung von Patient:innen mit HIV. Wir kennen die vielen Ängste und Tiefs, die mit der Krankheit verbunden sind. Durch regelmäßige Fortbildungen sowie einen engen Kontakt zu Herstellern und Ärzt:innen verfügen wir über ein breites Netzwerk und einen großen Erfahrungsschatz. Unser spezialisiertes Apothekenteam versorgt Sie zuverlässig mit allen notwendigen Medikamenten und steht Ihnen einfühlsam und diskret mit pharmazeutischem Rat und vielen praktischen sowie hilfreichen Alltagstipps zur Seite.

 

 

Pharmazeutische Beratung bei HIV Diagnose

Antiretrovirale HIV-Therapie (ART)

Bei einer HIV-Therapie, auch antiretrovirale Therapie (ART) genannt, werden mehrere Wirkstoffklassen miteinander kombiniert. Die HIV-Kombinationstherapie hat sich als effektivste Art bewährt, das HI-Virus zu kontrollieren, seine Vermehrung zu blockieren und eine Resistenzbildung zu verhindern. Ziel der HIV-Therapie ist es, die Viruslast, also die Anzahl der HI-Viren im Blut, dauerhaft zu senken, so dass sich das Immunsystem wieder erholen kann. Der Therapieerfolg muss in regelmäßigen Abständen ärztlich überwacht werden, bei einer Verschlechterung der Werte oder bei starken Nebenwirkungen muss die Behandlung umgestellt werden. Bei vielen HIV-Patient:innen liegt die Viruslast bei erfolgreicher Therapie unter der Nachweisgrenze.

In der Regel werden die Wirkstoffe in Form von Tabletten eingenommen. Alternativ können sie als Injektion unter die Haut bzw. in einen Muskel oder als Infusion in die Vene verabreicht werden. Welche Wirkstoffe und welche Darreichungsform am besten vertragen werden, ist individuell sehr unterschiedlich.

Antiretrovirale Therapie bei HIV

Die Vorteile der antiretroviralen Therapie:

  • Die hochwirksame Therapie ist gut in die Alltagsroutine integrierbar: Die Tabletten müssen oftmals nur einmal täglich eingenommen werden, langwirksame Depotspritzen und Injektionen halten ihre Wirkung häufig einen, manche inzwischen sogar zwei Monate.
  • Die modernen HIV-Medikamente sind in der Regel gut verträglich. Nebenwirkungen können gut behandelt oder durch einen Wirkstoffwechsel vermieden werden.
  • Bleibt die Viruslast für mindestens sechs Monate unter der Nachweisgrenze, ist der/ die Patient:in auch beim Sexualkontakt nicht mehr ansteckend.


Bitte beachten Sie:
Eine konsequente und regelmäßige Einnahme bzw. Anwendung Ihrer Medikamente ist absolute Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Therapie!

Rezept einlösen und HIV-Medikamente bestellen

Bei uns können Sie Ihr Rezept oder E-Rezept für Ihre HIV-Therapie bequem und einfach online einlösen. Wir liefern Ihnen Ihre Medikamente kostenfrei, schnell und zuverlässig an Ihren Wunschort!

Das sollten Sie bei Ihrer HIV-Therapie beachten:

  • Nehmen Sie Ihre Medikamente jeden Tag möglichst zur gleichen Uhrzeit ein, damit der Wirkstoffspiegel in Ihrem Blut konstant bleibt.
  • Beachten Sie die Einnahmevorschriften Ihres Medikamentes (z. B.: Muss das Präparate mit dem oder nach dem Essen eingenommen werden?).
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Therapie fortlaufend durchgeführt wird. Holen Sie sich rechtzeitig ein neues Rezept, wenn eine Tablettenpackung zu Neige geht. Vereinbaren Sie rechtzeitig Ihre nächsten Termine für die Infusion oder Injektion.
  • Denken Sie an mögliche Wechselwirkungen, wenn Sie ohne ärztliche Abklärung andere Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen.
  • Nehmen Sie die Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin ernst. Wirkamkeit und Verträglichkeit Ihrer HIV-Behandlung müssen regelmäßig kontrolliert werden, damit Ihre HIV-Therapie dauerhaft erfolgreich bleibt.

Sie haben Fragen? Unser spezialisertes Fachteam berät Sie gerne!

 

 

Als Fachapotheke für HIV unterstützen Sie mit folgenden Leistungen & Services:

Nebenwirkungen vorbeugen und behandeln

 

Nebenwirkungen bei HIV Medika


Treten zu Beginn oder während der HIV-Therapie Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Kopf- und Gelenkschmerzen, Nervenentzündungen, Hautrötungen oder Fettverteilungsstörung auf, können zusätzliche Medikamente die Symptome lindern. Unsere spezialisierten Apotheker:innen geben Ihnen gerne Tipps und empfehlen bewährte Produkte, die zur Linderung der Nebenwirkungen beitragen können. Sind die Nebenwirkungen sehr unangenehm oder langanhaltend, sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin besprechen, ob eine Anpassung der Einnahme oder ein Wechsel der Wirkstoffe angebracht ist.

Kostenloser Wechselwirkungs-Check

 

Wechselwirkungen bei HIV Medikamenten


Bei einer antiretroviralen Therapie werden oftmals ergänzend Arzneimittel verordnet, um Nebenwirkungen zu lindern oder um Begleiterkrankungen zu behandeln. Um unerwünschte Wechselwirkungen auszuschließen, ist es wichtig, die Gesamtmedikation zu betrachten. Bei unserem Wechselwirkungs-Check prüfen unsere spezialisierten Apotheker:innen Ihre Medikation auf eventuelle Wechselwirkungen. So können wir sicherstellen, dass Ihre Therapie optimal wirken kann und Sie nicht zusätzlich unter unnötigen Wechselwirkungen leiden. Gerne erstellen wir Ihnen auch einen individuellen Medikationsplan.

PreP und PEP zum Schutz vor HIV

 

HIV Prophylaxe mit PrEP und PEP


Selbstverständlich unterstützen und begleiten wir Sie auch bei der Prä-Expositions-Prophylaxe (PrEP bzw. HIV-PrEP) sowie bei der Post-Expositions-Prophylaxe (PEP). Sie können Ihre Rezepte bei uns sicher und bequem online einlösen. Ihre Medikamente liefern wir Ihnen diskret an Ihren Wunschort oder bereiten sie für ihre Abholung in der Witzleben 24 vor.

Unterstützung bei der Zuzahlungsbefreiung

 


Wenn Sie gesetzlich versichert sind, ist unter Umständen eine Zuzahlungsbefreiung möglich. Gerne beraten wir Sie hierzu und helfen bei der Antragstellung. Privatversicherte unterstützen wir auf Wunsch bei der Direktabrechnung ihrer HIV-Medikamente mit der Krankenkasse.

Reisemedizinische Beratung bei HIV

 
Reisemedizin bei HIV-Therapie


Dank der guten pharmazeutischen Versorgung ist das Reisen mit HIV heutzutage kein Problem mehr. Dennoch sollten Sie als HIV-Patient:in vor Urlaubsantritt einiges beachten, um den Urlaub gut vorbereitet anzutreten zu können. Wenn Sie gut geplant haben und für den Ernstfall gerüstet sind, steht einem unbeschwerten, entspannten Urlaub nichts mehr im Wege. Vor allem eine längere Reise oder Fernreise sollten Sie vorab unbedingt mit Ihrem behandelnden Arzt bzw. Ihrer behandelnden Ärztin besprechen. Wenn Sie sich unsicher hinsichtlich notwendiger Schutzimpfungen, der richtigen Mit- und Einnahme Ihrer Medikamente, Ihrer Reiseapotheke oder medizinischer Besonderheiten im Reiseland sind, beraten Sie unsere vom Centrum für Reisemedizin geschulten Mitarbeiter:innen gerne.

Ernährungsberatung bei HIV

 

Ernährungsberatung bei HIV-Therapie


Für HIV-Patient:innen ist eine ausreichende Versorgung des Körpers mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen besonders wichtig. Eine bedarfsgerechte und angepasste Ernährung stärkt Ihr Immunsystem, trägt zum Erhalt bzw. Aufbau der aktiven Körperzellmasse (Muskelmasse) bzw. des optimalen Körpergewichtes bei und steigert Wohlbefinden und Lebensqualität. Wir sind auch im Bereich der Ernährungsberatung und Nahrungsergänzung tätig und beraten Sie gerne zu einer adäquaten Ernährung und einer gesunden Lebensführung. Auf Wunsch analysieren wir mittels BIA-Messung (bioelektrischer Impedanz-Analyse) das Verhältnis von Muskulatur, Fett und Wasser in Ihrem Körper.

Bestellservice für Ihre HIV-Medikamente

 

Bestellung HIV Medikamente


Sie haben keine Zeit oder Möglichkeit zu uns in die Apotheke zu kommen oder Ihnen steht einfach nicht der Sinn danach, das Haus zu verlassen? Keine Sorge! In diesen Fall sind unsere „Gesundheitsboten“ gerne für Sie da. Unser professioneller Botendienst beliefert Sie zuverlässig und diskret in Berlin und Umgebung mit Ihren verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Arzneimitteln. Bei einer Bestellung bis 14 Uhr liefern wir sogar noch am gleichen Tag, sofern Ihre Medikamente vorrätig sind.

Ihre HIV-Medikamente können Sie telefonisch bestellen unter:
030 93 95 20 30

Sie können Ihr Rezept bei uns auch online einlösen:

HIV-Fachberatung in Ihrer Witzleben Apotheke

 


Unsere HIV Expert:innen stehen Ihnen bei allen pharmazeutischen Fragen beratend und begleitend zur Seite – von der richtigen Dosierung über den Wechselwirkungs-Check bis hin zur Unterstützung bei Nebenwirkungen und begleitenden Therapien.

In unserer Witzleben Apotheke am Kaiserdamm 24 in Berlin erreichen Sie uns vor Ort. Vereinbaren Sie am besten einen Termin, damit wir uns ausreichend Zeit für ein persönliches und diskretes Gespräch in unserem separaten Beratungsraum nehmen können.

Sie bevorzugen ein Telefonat? Auch hier erreichen Sie unser Team – rufen Sie einfach unter 030 93 95 20 30 an.

Falls Sie nur eine kurze Frage haben, beraten wir Sie gerne auch sofort online in unserem Chat. Klicken Sie hierzu einfach auf das Chat-Symbol (rechts unten).

Für Sie da.

Persönlich für Sie da!

Als spezialisierte Fachapotheke liegen uns HIV- und Hepatitis Erkrankungen seit über 25 Jahren am Herzen. Wir beraten Sie zu den gängigen Therapien, klären Sie zu den Neben- und Wechselwirkungen Ihrer HIV- und Hepatitis Medikamente auf und sind für Sie da, wenn es um eine PEP und PrEP geht. Sprechen Sie uns an.

Digitales Gespräch
Beratung per Chat

Sie haben eine kurze Frage, können oder wollen uns aber nicht persönlich besuchen? Kein Problem, dann nutzen Sie einfach unseren Chat. Klicken Sie hierzu auf das Chat-Symbol (rechts unten).

Telefonieren & schreiben
Anrufen oder Kontaktformular nutzen

Sie haben keine Lust oder Zeit für ein persönliches Gespräch vor Ort? Kein Problem. Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.

Persönlich vor Ort
Termin vor Ort vereinbaren

Sie schätzen die persönliche Beratung vor Ort, wollen aber nicht warten? Prima, dann vereinbaren Sie doch einfach direkt online einen Termin für ein individuelles und diskretes Gespräch mit einem unserer spezialisierten Apotheker:innen. So können Sie sicher sein, dass Sie nicht warten müssen und wir uns ausreichend Zeit für Sie nehmen können.

HIV-Therapie und Medikamente

Das Human Immunodeficiency Virus, kurz HIV, schädigt nach einer Infektion bestimmte Zellen der Immunabwehr. Das Hi-Virus nutzt für seine Vermehrung bestimmte Zellen des Immunsystems, die sogenannten CD4-Zellen oder T-Helferzellen. Das Virus schleust sein Erbgut in das Erbgut der Zelle ein und bringt diese dazu, weitere Kopien von sich herzustellen. Die Anzahl der HI-Viren im Körper nimmt also zu, die Immunzellen werden dabei zerstört. Da Viren, die ihr Erbgut in fremde Zellen einbauen können, Retroviren genannt werden, weshalb die HIV-Therapie auch als antiretrovirale Therapie (ART) bezeichnet wird. Das Ziel der antiretroviralen Therapie: Die HIV-Medikamente sollen die Vermehrung des HI-Virus hemmen, infektionsbedingte Symptome unterdrücken und somit den Krankheitsfortschritt verlangsamen. Außerdem soll durch die Therapie das Immunsystem wieder stabilisiert werden.

Ziel der HIV-Therapie und Medikamente

Eine HIV-Therapie sollte möglichst schnell nach der Diagnose begonnen werden, um zu verhindern, dass es zu einer langfristigen Schwächung des Immunsystems kommt. Ein frühzeitiger Therapiebeginn hemmt die Infektion vieler Zellen mit dem Virus und damit dessen Verbreitung im Körper. Wird der HI-Virus durch die Therapie erfolgreich zurückgedrängt, sinkt die Viruslast im Körper und die Anzahl der Helferzellen steigt wieder an. Das Immunsystem kann sich erholen. Bleibt die HIV-Infektion allerdings unbehandelt, kann sich daraus ein Immundefekt und damit das Krankheitsbild Aids entwickeln.