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Positiv ins neue Jahr – 6 gute Vorsätze für Ihre mentale Gesundheit

Sind Sie auch mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet? Ganz nach dem Motto: „Neues Jahr, neues Glück“? Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester eignet sich perfekt, um Resümee zu ziehen und sich Gedanken zu machen, was im nächsten Jahr alles besser werden soll. Spätestens wenn dann in der Silvesternacht die Sektkorken knallen, geloben wir uns, unsere hehren Ziele diesmal wirklich in die Tat umzusetzen. Doch schon ein paar Wochen oder Monate später kommt häufig das nüchterne Erwachen. Wir zeigen Ihnen, wie es dieses Jahr mit den Neujahresvorsätzen klappt und wie Sie mit Rückschlägen umgehen können. Außerdem haben wir ein paar Ideen, wie Sie Ihre mentale Gesundheit stärken können, die gerade in Krisenzeiten wie dieser eine wichtige Stütze für Ihr allgemeines Wohlbefinden ist.

So klappt es dieses Jahr mit den guten Vorsätzen

Wenn wir einen guten Vorsatz fassen, setzen wir uns letztendlich ein Ziel. Und das ist gut und schön. Denn nur wenn wir immer wieder neue Ziele anvisieren, können wir dazulernen und uns weiterentwickeln. Was wir aus der Arbeit kennen, vergessen wir allerdings bei den guten Vorsätzen allzu oft: Auch ein Vorsatz braucht einen guten Plan, um das gewünschte Ergebnis auch zu erreichen. Nehmen Sie sich also etwas Zeit und prüfen Sie Ihre Vorsätze anhand folgender Punkte:

  • Das Ziel sollte möglichst konkret sein.
    Statt sich vorzunehmen „Ich möchte abnehmen“ sollte der Vorsatz besser lauten: „Ich möchte in sechs Monaten fünf Kilos abnehmen“. Ein konkretes Ziel motiviert mehr und Sie können Ihren Erfolg oder die Zwischenergebnisse immer wieder überprüfen.
  • Setzen Sie sich möglichst realistische Ziele.
    Was in der Euphorie der Silvesternacht oft vergessen wird: Überfordern Sie sich nicht, das Ziel sollte auch in Ihren Alltag integrierbar und realistisch erreichbar sein. Mit dem Rauchen aufzuhören, keinen Zucker mehr zu essen und gleichzeitig ein paar Kilo abzunehmen, ist dann vielleicht doch etwas zu ehrgeizig. Damit ist Frustration vorprogrammiert und das ist ja nicht Sinn der Sache.
  • Nehmen Sie sich also auch nicht zu viele Vorsätze auf einmal vor.
    Wenn Sie mehrere Vorsätze haben, gehen Sie lieber einen nach dem anderen an. Alte Gewohnheiten zu brechen, erfordert Willenskraft und die hat keiner von uns im Überfluss.
  • Gehen Sie das Ganze nicht zu ernsthaft oder verbissen an,
    sonst besteht die Gefahr, dass Sie sich selbst blockieren. Auch gute Vorsätze sollten Spaß machen und das Ziel, das Sie sich vorgenommen haben, sollte sich auch wirklich für Sie lohnen.
  • Sie müssen selbst von dem Ziel überzeugt sein.
    Wenn wir etwas nur tun, weil es andere von uns erwarten oder weil wir jemandem einen Gefallen tun wollen, ist das meistens nicht von Erfolg gekrönt. Am besten erreichen wir Ziele, wenn diese mit unseren eigenen Wünschen, Interessen und Werten übereinstimmen.
  • Überleben Sie Strategien, wie Sie das Ziel am besten erreichen können,
    welche einzelnen Schritte notwendig sind und was Sie an sich oder Ihrem Leben konkret tun bzw. ändern müssen. Planen Sie bei Bedarf kleinere Zwischenziele ein und halten Sie den Fokus zunächst darauf. Denn: Auch kleine Schritte führen zum Ziel!
  • Schreiben Sie Ihre Ziele auf
    und teilen Sie diese mit Ihrer Familie oder Freunden. Das schafft Verbindlichkeit und motiviert zusätzlich, die Ziele auch tatsächlich zu erreichen.

Rückschläge? Bleiben Sie gelassen und geben Sie nicht auf

Vorneweg: Rückschläge sind menschlich und lassen sich bei den besten Vorsätzen nicht vermeiden. Falls es also mit einem Vorsatz doch nicht wie geplant klappen sollte, ist es wichtig, dass Sie sich nicht selbst dafür verurteilen. Sätze wie „Ich kann das einfach nicht.“ oder „Ich habe versagt.“ sind nicht nur extrem frustrierend, sondern auch kontraproduktiv. Viel besser ist es, wenn Sie sich auf Ursachenforschung begeben und sachlich überlegen, aus welchem Grund Sie Ihr Ziel nicht richtig verfolgt haben. Was hat Sie abgehalten? War es eher eine innere Blockade, waren es äußere Umstände, war das Ziel vielleicht doch zu unrealistisch gesteckt? Als nächsten Schritt machen Sie sich Gedanken, was Sie ändern können und wie Sie es ändern können. Und schon sind Sie aus der Verurteilung der eigenen Person wieder in einem produktiven Zustand.

Seien Sie außerdem nicht zu streng mit sich. Es ist wichtig, den Fokus auf die Erfolgserlebnisse zu legen, auch wenn sie noch so klein sind. Rückschläge sind ganz normal und menschlich! Das Ganze soll ja auch Spaß machen. Und mit einer gewissen Gelassenheit und Leichtigkeit klappen die meisten Dinge besser!

Positiv denken, positiv sein: Stärken Sie Ihre mentale Gesundheit

Laut Statista drehten sich die meisten Vorsätze für das Jahr 2022 um unsere Gesundheit: mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren, abnehmen, mit dem Rauchen aufhören und weniger Alkohol trinken. Wir finden das super, denn in unsere Gesundheit können wir nicht genug Zeit und Energie investieren, auch wenn wir jedes Jahr von Neuem damit anfangen. Doch wie sieht es eigentlich mit Ihrer mentalen Gesundheit aus? Gerade in turbulenten, schwierigen Zeiten wie diesen ist es sehr wichtig, auch unsere mentale Gesundheit zu pflegen. Das Kultivieren positiver Emotionen hilft uns nicht nur, besser mit dauerhafter Anspannung, Unsicherheit Sorgen oder Ängsten umzugehen, sondern es unterstützt auch unsere körperliche Gesundheit.

Wir haben ein paar Ideen, wie Sie auch hier etwas für sich tun können. Suchen Sie sich doch mindestens einen Punkt heraus, der Sie am meisten anspricht, und versuchen Sie, diesen in Ihren Alltag zu integrieren.

Gut in den Tag starten

Schenken Sie sich unter der Woche morgens 10 bis 15 Minuten Zeit und machen Sie eine Liste mit allen Dingen, die an dem Tag anstehen. Priorisieren Sie dabei gleich die Aufgaben. Seien Sie realistisch und ehrlich zu sich selbst – nicht jeder Tag ist gleich. Bleiben Sie außerdem flexibel, es kann immer etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommen, das spontan Ihre Aufmerksamkeit und Zeit bindet. Auch wenn es anfangs ungewohnt ist – die Liste gibt Ihrem Leben Struktur und hilft Ihnen, im hektischen Alltag den Überblick zu behalten und mit freiem und klarem Kopf in den Tag zu starten.

Mit positiven Gedanken einschlafen

Stellen Sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen diese drei Fragen:

  1. Für was bin ich dankbar?
  2. Was habe ich heute gelernt?
  3. Was ist heute gut gelaufen?

Fokussieren Sie sich dabei auf die positiven Dinge. Denn gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir abends den Tag gut gestimmt abschließen und mit positiven Gedanken einschlafen.

Regelmäßig „Ich-Zeiten“ einplanen

Wie oft haben Sie Zeit nur für sich alleine? Wahrscheinlich nie oder viel zu selten. Ihr Körper, ihr Geist und Ihre Seele brauchen diese kleinen Auszeiten jedoch dringend, um zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und sich zu regenerieren. Planen Sie doch einmal in der Woche eine Stunde „Ich-Zeit“ fest in Ihrem Kalender ein. Wenn Sie Kinder haben und das schon eine Herausforderung ist, fangen Sie mit einer viertel oder halben Stunde an. Das ist besser als gar nichts. Schauen Sie, dass Sie in der Zeit ungestört sind und machen Sie das, was Ihnen in dem Moment guttut. Und denken Sie daran: Sie müssen sich dabei vor niemandem rechtfertigen, am wenigsten vor sich selbst!

Öfter mal wieder Kind sein

Manchmal würden Sie am liebsten die Musik laut aufdrehen und durch Ihr Zuhause tanzen? Oder wenn es schneit, mal wieder Schlitten fahren oder einen Schneemann bauen? Doch gleich meldet sich Ihre innere Stimme: „Nein, sowas macht man als Erwachsener nicht!“ Wer schreibt Ihnen das vor und überhaupt: wen kümmert’s? Lassen Sie öfter mal das Kind in sich raus und tun Sie einfach, worauf Sie Lust haben. Sie werden sehen: Das entspannt ungemein und bringt dazu Freude und Leichtigkeit in Ihr Leben.

Regelmäßig in die Natur gehen

Wann waren Sie das letzte Mal im Park oder im Wald? Ein Aufenthalt in der Natur, vor allem im Wald, hat eine positive Wirkung auf Ihre körperliche, geistige und seelische Gesundheit. Das ist inzwischen in zahlreichen Studien bewiesen. Planen Sie also regelmäßig einen Spaziergang in der Natur ein. Hetzen Sie nicht, es geht nicht darum, etwas zu leisten oder eine bestimmte Strecke zurückzulegen. Laufen Sie langsam und bewusst, achten Sie auf Ihre Atmung und öffnen Sie Ihre Sinne: riechen Sie, fühlen Sie, halten Sie nach großen und kleinen Tieren Ausschau … Versetzen Sie sich in den Entdeckergeist eines Kindes, das mit bewundernden und staunenden Augen die Welt entdeckt. Sie werden merken, wie Ihr Alltag zunehmend in die Ferne rückt, wie Sie zur Ruhe kommen und ganz im Hier und Jetzt ankommen.

Das Wort „müssen“ aus dem Wortschatz streichen

Haben Sie schon einmal darauf geachtet, wie oft Sie im Alltag den Ausdruck „Ich muss …“ verwenden? Keine Sorge, damit sind Sie nicht alleine. Was vielen dabei allerdings nicht bewusst ist: Unsere Worte bestimmen darüber, wie wir uns fühlen. Wenn wir „Ich muss“ sagen, bekennen wir uns zu einer Verpflichtung. Und das macht nicht nur unfrei, sondern kann sehr demotivierend sein. Versuchen Sie doch mal „Ich muss“ durch „Ich will“ zu ersetzen. Sie wechseln damit von einer negativen in eine aktive und positive Sichtweise.

Ihre Witzleben Apotheke unterstützt Sie

Sie wollen mit dem Rauchen aufhören, Ihre Ernährung umstellen oder Ihren Schlafrhythmus verbessern? Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihrer Neujahresvorsätze – mit vielen guten Tipps und für Sie geeigneten Produkten. Wir beraten Sie gerne vor Ort persönlich sowie Kund:innen aus Berlin und dem Umland gerne auch telefonisch oder digital per Chat. Wir freuen uns auf Sie!

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Spaß beim Umsetzen Ihrer gute Vorsätze!